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Rohrsanierung mit Förderung: Welche Programme es gibt

Eine Rohrsanierung kann je nach Umfang mehrere tausend Euro kosten. Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass es eine Reihe von Förderprogrammen gibt, die diese Kosten erheblich reduzieren …

Rohrsanierung mit Förderung: Welche Programme es gibt

Rohrsanierung mit Förderung: Welche Programme es gibt

Inhalt
  1. KfW-Programme: Bundesweite Basisförderung
  2. Kommunale Förderprogramme
  3. Steuerliche Absetzbarkeit als Förderalternative
  4. Länderspezifische Programme
  5. Fazit

Eine Rohrsanierung kann je nach Umfang mehrere tausend Euro kosten. Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass es eine Reihe von Förderprogrammen gibt, die diese Kosten erheblich reduzieren können — von bundesweiten KfW-Krediten bis zu kommunalen Zuschüssen.

KfW-Programme: Bundesweite Basisförderung

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Im Fokus stehen dabei vor allem energetische Sanierungen — Dämmung, Heizung, Fenster. Reine Rohrsanierungen sind im BEG-Programm in der Regel nicht direkt förderfähig.

Ausnahmen gibt es, wenn die Rohrsanierung Teil einer umfassenderen Sanierungsmaßnahme ist oder wenn sie im Zusammenhang mit einem Sanierungsfahrplan (iSFP) durchgeführt wird. In diesem Fall kann sie als „sowieso-Kosten“ in die Gesamtmaßnahme eingebettet werden. Wer sich über die Erstellung eines solchen Sanierungsfahrplans und weitere Schritte zur Gebäudesanierung informieren möchte, findet beim Sanierungs-ratgeber praxisnahe Anleitungen dazu.

Kommunale Förderprogramme

Hier liegt das größte Potenzial für Rohrsanierungen. Viele Kommunen betreiben eigene Förderprogramme für private Grundstücksentwässerungsanlagen — besonders in Wasserschutzgebieten. Die Förderung kann als Zuschuss (nicht rückzahlbar) oder als zinsgünstiger Kredit ausgestaltet sein.

In Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es entsprechende Programme über den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim (SEM). Wer eine Kanalsanierung plant, sollte dort zuerst nachfragen. Einen guten Einstiegspunkt für lokale Betriebe und Leistungsübersichten bietet Rohrsanierung Mannheim als regionale Servicseite von Rohrwerk24.

Steuerliche Absetzbarkeit als Förderalternative

Wer die Rohrsanierung nicht als Fördermaßnahme geltend macht, kann sie unter Umständen steuerlich absetzen. Für Eigenheimbesitzer gilt § 35a EStG: Handwerkerleistungen an der eigenen Immobilie können mit 20 Prozent der Lohnkosten (maximal 1.200 Euro pro Jahr) direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Wichtig: Nur der Arbeitslohn, nicht das Material, ist absetzbar — und der Betrag muss per Überweisung gezahlt werden.

Länderspezifische Programme

Baden-Württemberg, Bayern und NRW haben eigene Wohnraumförderprogramme, in die Sanierungsmaßnahmen eingebettet werden können. Diese Programme ändern sich regelmäßig — es lohnt sich, beim jeweiligen Landesministerium oder der Förderbank (L-Bank in BW, BayernLabo in Bayern, NRW.Bank) aktuell nachzufragen.

Fazit

Rohrsanierungen sind förderfähig — man muss nur wissen, wo man sucht. Kommunale Programme sind oft die attraktivste Option, weil sie direkte Zuschüsse bieten. Wer frühzeitig plant und die richtigen Stellen anspricht, kann die Nettoinvestition erheblich senken.

Ratgeber-Welt

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